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Holzkunst

 

Entstehung der Erzgebirgischen Handwerkskunst

 

Jeder kennt sie, die zahlreichen dekorativen Accessoires und Figuren aus dem Erzgebirge. Sie schmücken vor allem in der Weihnachtszeit viele Wohnungen. Die bekanntesten Figuren sind die grimmig schauenden Nussknacker, Räuchermännchen zum Verbrennen von Weihrauch, die handgeschnitzten Schwibbögen, und die auf beinah jedem Weihnachtsmarkt zu sehenden Pyramiden. Die liebevoll handgefertigten Produkte nach alter sächsischer Tradition gibt es aber nicht nur zur Weihnachts- und Osterzeit.

Geschichte der erzgebirgischen Volkskunst

 
Der Name des Erzgebirges ist aufgrund des reichen Erzvorkommens entstanden. Im 12. Jahrhundert wanderten aus diesem Grund viele Bergleute in das Erzgebirge ein. Seit fast fünf Jahrhunderten spielt die Holzkunst eine wichtige Rolle in der Region. Anfang des 17. Jahrhunderts gestaltete sich der Bergbau schwieriger, da die Erzvorkommen, die leicht zu erreichen waren, nahezu abgebaut waren und es schwer war, neues Erz zu erschließen. Mittlerweile hatten sich zahlreiche Menschen im Erzgebirge angesiedelt. Es war nun klar, dass sich der Bergbau bald nicht mehr rentieren würde und daher schauten sich die Menschen nach einer neuen Möglichkeit um und sie wurden fündig. Holz war die Lösung, denn die Landschaft des Erzgebirges ist von dichten Wäldern geprägt. Hobbyschnitzer und Drechsler bauten ihr Handwerk zur Erwerbsgrundlage aus, wodurch die Schnitzkunst immer wichtiger wurde für die erzgebirgische Region. Auch heute noch zählen die Schnitzer und Drechsler zu den wichtigsten Handwerken des Erzgebirges. Mit den Jahren entwickelte sich eine vielfältige erzgebirgische Volkskunst, die sich stetig erweiterte und meist auf der Holzkunst basierte, dem traditionellen Handwerk, dem die entzückenden und weltbekannten Schwibbögen, Räuchermänner, Pyramiden, Weihnachtsengel, Bergmänner und zahlreiche weitere wunderschöne Holzprodukte zu verdanken sind.

 

BildQuelle: Erzgebirge Palast

 

 

Holzkunst durch Schnitzerei und Drechslerei

 
Die traditionelle Holzschnitzerei äußert sich in der erzgebirgischen Holzkunst sehr deutlich. Dies beginnt bei den Schwibbögen, die mittlerweile einen historisch bedeutsamen Stellenwert eingenommen haben und endet bei den entzückenden Räuchermännchen, Bergmännern und Pyramiden sowie vielen weiteren dekorativen Artikeln der erzgebirgischen Holzkunst.

Räuchermännchen

 
Das erstmals um 1830 erwähnte Räuchermännchen ist heutzutage ein fester Bestandteil der Volkskunst aus dem Erzgebirge und aus dem traditionellen Brauchtum der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken.

Schwibbögen


Der Schwibbogen ist ebenso sehr beliebt in der Weihnachtszeit. Der älteste bekannte Schwibbogen entstand 1740 in Johanngeorgenstadt. Die Schwibbögen, welche in den erzgebirgischen Holzkunstmanufakturen angefertigt werden, sind sehr professionell. In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche neue Schwibbogen-Varianten entwickelt, beispielsweise die Lichterecke.

Weihnachtspyramiden


Die Herstellung der Weihnachtspyramide reicht bis ins Mittelalter zurück. Zu dieser Zeit wurden in Süd- und Westeuropa in der Wohnung noch immergrüne Zweige aufgehängt, um auf diese Weise in der dunklen Zeit Unheil abzuwenden. In Ost- und Nordeuropa wurde dies mit der Kraft des Lichtes versucht. Egal, ob Räuchermann, Schwibbogen oder Pyramide, die erzgebirgische Holzkunst ist eine einzigartige Handwerkskunst mit Herz.